a-Laute

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Die dänischen a-Laute – [ɑ̈] (prale), [æ] (kat) und [ɛ] (nabo) – haben sich historisch aus ein- und demselben Laut entwickelt, der je nach lautlicher Umgebung verschieden ausgesprochen worden ist. Deshalb werden sie auch häufig – nicht immer! – mit demselben Buchstaben geschrieben, nämlich mit a.

Bis heute lässt sich anhand der lautlichen Umgebung recht zuverlässig vorhersagen, welcher a-Laut auftritt. Die wichtigsten Kriterien sind dabei

langkurz
nach [ʁ][ɑ̈ː]
prale
[ɑ̈]
rat
vor [b̥], [m], [f], [ɡ̊], [ŋ][ɛː]
nabo , eksamen
[ɑ̈]
mappe , gammel , straffe , jakke , mange
sonst[ɛː]
oase , gade
[æ]
kat

Hinzu kommt noch das historisch aus ar entstandene und nach wie vor so geschriebene [ɑ̈], das in allen möglichen Umgebungen vorkommt, wie in parre , nar , fart und marked .

ð Schwierigkeiten